Industriekaufmann/
Industriekauffrau

Die Ausbildung zum Industriekaufmann/zur Industriekauffrau an der Theodor-Heuss-Schule in Offenbach

Seit vielen Jahrzehnten ist die Theodor-Heuss-Schule ein zuverlässiger Partner für alle Offenbacher Betriebe, die ihre Industriekaufleute im dualen System ausbilden. Die nachfolgenden Informationen gewähren einen Überblick über Aufgabenbereiche, Ziele und deren Umsetzung an der Theodor-Heuss-Schule sowie über rechtliche Grundlagen und wesentliche Prüfungsmodalitäten der Ausbildung.

Welche Aufgabenbereiche umfasst die Ausbildung zur Industriekauffrau/zum Industriekaufmann?

Industriekaufleute werden sowohl in Industriebetrieben als auch im Handels- bzw. Dienstleistungsbereich und im Handwerk ausgebildet.

Sie steuern die betriebswirtschaftlichen Abläufe im Unternehmen mit Schwerpunkten in den Bereichen der Materialbeschaffung, der Überwachung der Produktion, dem Personalbereich, dem internen Rechnungswesen sowie dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen. Die Ausbildung zählt demnach zu einer der vielseitigsten kaufmännischen Ausbildungen, welche jungen Menschen diverse berufliche Perspektiven in den genannten Wirtschaftsbereichen eröffnen.

Welche Ziele beinhaltet die schulische Ausbildung und wie werden diese an der Theodor-Heuss-Schule umgesetzt?

Ziel der Berufsschule ist heute nicht alleine die Vermittlung eines breiten kaufmännischen Grundwissens, das junge Menschen auf ihre spätere berufliche Tätigkeit vorbereitet. Vielmehr befasst sich Schule damit, die Persönlichkeit zu stärken sowie eine Entwicklung zu einem zielorientierten und flexiblen Arbeitnehmer zu fördern, welcher dazu in der Lage ist, auf sich ändernde Bedingungen in der Arbeitswelt angemessen reagieren zu können.

Der Fachbereich Industrie ist an der Theodor-Heuss-Schule ein traditioneller Berufszweig. Schon seit Jahrzehnten pflegt das zuständige Lehrerteam eine enge Kooperation mit den Offenbacher Ausbildungsbetrieben und legt mit diesen gemeinsam den Grundstein für eine erfolgreich verlaufende duale Ausbildung an den beiden Lernorten: Betrieb und Berufs-schule. Die Abstimmung gemeinsamer Zielsetzungen erfolgt in regelmäßig stattfindenden Ausbilderkreisen, zu denen sich Vertreter der Betriebe, der Industrie- und Handelskammer sowie der Berufsschule zusammenfinden.

Die positive Zusammenarbeit mit den Betrieben nutzt die Schule darüber hinaus, um betriebliche Realität in den Berufsschulunterricht zu integrieren. So sind z.B. der Besuch von Produktionsstätten oder Lägern – häufig von Auszubildenden selbst organisiert und durchgeführt – längst fester Bestandteil des Unterrichts.

Um eine möglichst praxisnahe Ausbildung auf dem EDV-Sektor zu gewährleisten, wurde das ursprünglich in Zusammenarbeit mit der IHK-Offenbach/Main erarbeitete Curriculum für die „Zusatzqualifikation Datenverarbeitung“ bereits vor einigen Jahren durch den „Europäischen Computerführerschein“ (ECDL) abgelöst. Im Interesse der Betriebe erhalten die Auszubildenden seitdem die Möglichkeit, während des regulären EDV-Unterrichts die Inhalte vorgegebener Module zu erarbeiten und anschließend auf freiwilliger Basis ein international anerkanntes Zertifikat zu erwerben.

Neben dieser verstärkten EDV- Ausbildung kann ein von der Kultusministerkonferenz eingeführtes Sprachenzertifikat im Fach Englisch erworben werden, das EU – weit anerkannt ist und auf welches im Rahmen des Englischunterrichts zielgerichtet vorbereitet wird.

Darüber hinaus legt die Theodor-Heuss-Schule in Anlehnung an die gültigen Rahmenlehrpläne stets Wert auf die Berücksichtigung neuer Trends in den jeweiligen Lernfeldern. Vor allem dem Wandel zur „Prozessorientierung“ und der zunehmenden Bedeutung von „Präsentationstechniken“ wird mit Blick auf die am Ende der Ausbildung bevorstehende mündliche Prüfung im „Einsatzgebiet“ Rechnung getragen. So erhalten die Auszubildenden u.a. Gelegenheit, an einem jährlich stattfindenden Präsentationstag vor Ausbildern und Lehrern, einen von ihnen selbst gewählten betrieblichen Prozess zu präsentieren.

Wie ist die Ausbildung an der Theodor-Heuss-Schule organisiert?

Auf Wunsch der ausbildenden Betriebe unterrichtet die THS ihre Auszubildenden zurzeit in einem Block-/Phasenmodell, das sich in der Vergangenheit als sehr erfolgreiches Konzept bewährt hat. Eine Rückkehr zum Teilzeitunterricht ist – je nach Präferenz der Betriebe – für die Zukunft aber auch nicht gänzlich ausgeschlossen.

Welcher zeitliche Rahmen ist für diese Ausbildung vorgegeben?

Die Ausbildungszeit beträgt je nach Vorbildung zwei, zweieinhalb oder drei Jahre. Etwa zur Hälfte ihrer Ausbildungszeit legen die angehenden Industriekaufleute eine Zwischenprüfung vor der IHK ab, um den aktuellen Ausbildungsstand zu dokumentieren.

Welche Prüfungsbereiche umfasst die Abschlussprüfung?

Die vor der Industrie- und Handelskammer zum Ende der Ausbildung abzulegende Prüfung besteht aus vier Bereichen: Es ist eine schriftliche Prüfung in Geschäftsprozessen, Kaufmännischer Steuerung und Kontrolle sowie in Wirtschafts- und Sozialkunde zu absolvieren. Anschließend ist eine Prüfung im Einsatzgebiet abzulegen, welche sich aus einer vorbereiteten Präsentation und einem Fachgespräch zusammensetzt.

Nicht bestandene Abschlussprüfungen können zweimal wiederholt werden.

Welche Rechtsgrundlagen haben Gültigkeit für die Ausbildung?

Grundlage für die nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) bundesweit geregelte duale Berufs-ausbildung ist die Verordnung zum Industriekaufmann/zur Industriekauffrau sowie der Rahmenlehrplan für den Beruf Industriekaufmann/Industriekauffrau.

Fachgruppe Industrie

Der Phasenplan ist ab dem 06. August 2018 gültig.

Einschulungstermin 2016

Sommerferien 2018 (25.06. bis 04.08.2018)

20. August bis 07. September 2018 (34. bis 36. Woche = 3 Wo)

Herbstferien 2018 (01.10. bis 13.10.2018)

05. November bis 23. November 2018 (45. bis 47. Woche = 3 Wo)

ASP: 27./28. November 2018

Einschulungstermin 2018

Die Einschulung erfolgt am 26. September 2018 (13:15 Uhr – Raum C 2.04).

Herbstferien 2018 (01.10. bis 13.10.2018)

15. Oktober bis 26. Oktober 2018 (42. bis 43. Woche = 2 Wo)
26. November bis 07. Dezember 2018 (48. Bis 49. Woche = 2 Wo)

Weihnachtsferien 2018/2019 (24.12. 2018 – 12.01.2019)

14. Januar bis 01. Februar 2019 (03. bis 05. Woche = 3 Wo)
25. Februar bis 15. März 2019 (09. bis 11. Woche = 3 Wo)

Osterferien 2019 (14.04.2019 – 27.04.2019)

29. April bis 17. Mai 2019 (18. bis 20. Woche = 2,5 Wo)
11. Juni bis 28. Juni 2019 (24. bis 26. Woche = 2,5 Wo)

Sommerferien 2019 (01.07. bis 10.08.2019)

12. August bis 30. August 2019 (33. bis 35. Woche = 3 Wo)

Herbstferien 2019 (30.09. bis 12.10.2019)

14. Oktober bis 01. November 2019 (42. bis 44 Woche = 3 Wo)
09. Dezember bis 20. Dezember 2019 (50. bis 51. Woche = 2 Wo)

Einschulungstermin 2017

Sommerferien 2018 (25.06. bis 04.08.2018)

06. August bis 17. August 2018 (32. bis 33. Woche = 2 Wo)
10. September bis 28. September 2018 (37. bis 39. Woche = 3 Wo)

Herbstferien 2018 (01.10. bis 13.10.2018)

29. Oktober bis 02. November 2018 (44. Woche = 1 Wo)
10. Dezember bis 21. Dezember 2018 (50. bis 51. Woche = 2 Wo)

Weihnachtsferien 2018/2019 (24.12. 2018 – 12.01.2019)

04. Februar bis 22. Februar 2019 (06. bis 08. Woche = 3 Wo)
18. März bis 12. April 2019 (12. bis 15. Woche = 4 Wo)

Osterferien 2019 (14.04.2019 – 27.04.2019)

20. Mai bis 07. Juni 2019 (21. bis 23. Woche = 2,5 Wo)

Sommerferien 2019 (01.07. bis 10.08.2019)

02. September bis 20. September 2019 (36. bis 38. Woche = 3 Wo)

Herbstferien 2019 (30.09. bis 12.10.2019)

04. November bis 22. November 2019 (45. bis 47. Woche = 3 Wo)

ASP: 26./27. November 2019

Einschulungstermin 2019

23. Sept. 2019 bis 27. Sept. 2019

25. Nov. 2019 bis 06. Dez 2019

Der nächste Phasenplan erscheint zum 12. August 2019

Bewegliche Ferientage im Schuljahr 2018/2019

04. März 2019     Rosenmontag

05. März 2019     Fastnachtdienstag

31. Mai 2019        Freitag nach Himmelfahrt

21. Juni 2019        Freitag nach Fronleichnam