Berufliches Gymnasium

Der clevere Weg zum Abitur

Das Berufliche Gymnasium bietet die Möglichkeit, Allgemeinbildung und berufliche Grundbildung sinnvoll zu verbinden.

Hier gibt es viele Informationen zu den folgenden Themen:

Anmeldeschluss:

01. März

Spätere Anmeldungen sind je nach verfügbaren freien Plätzen möglich.

Ansprechpartner ist Alexander Koch: 069 / 80 65 40 06

Die THS freut sich, wenn Schülerinnen und Schüler an unserem Angebot Interesse zeigen und sich informieren und beraten lassen möchten.

Gerne stehen wir für einen Beratungstermin zur Verfügung. Setzen Sie sich mit mir direkt oder über das Sekretariat mit uns in Verbindung.

Sekretariat: 069 / 80 65 24 35 oder 069 / 80 65 24 36

Allgemeine Informationen

Im Beruflichen Gymnasium (BG) der THS kann man, wie an allen anderen hessischen Gymnasien auch, die Allgemeine Hochschulreife, das Abitur, erlangen, um dann an einer Universität oder Hochschule in den verschiedensten Fachrichtungen studieren zu können.

Im BG wählt man einen Schwerpunkt mit einem Hauptfach, das in der 12. Jahrgangsstufe zu einem Leistungskurs wird. Die THS bietet folgende Schwerpunkte an:

  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Erziehungswissenschaft

Durch die Spezialisierung auf einen Schwerpunkt verfügt man in einem zukünftigen Studium in dem Bereich über einen unschätzbaren Wettbewerbsvorsprung, da viele Studieninhalte des Grundstudiums bereits bei uns vermittelt werden. Demzufolge sind die Chancen im Vergleich zu dem Besuch eines herkömmlichen Gymnasiums höher, das Studium in der Regelstudienzeit zu absolvieren.

Doch ist ein Studium im Wirtschafts-, Gesundheits-, Sozial- bzw. Pädagogikbereich nicht zwingend. Mit der erlangten Allgemeinen Hochschulreife kann man ein Studium oder eine Ausbildung in jeder Fachrichtung absolvieren.

E-Phase / Q-Phase

In der einjährigen Einführungsphase (E1, E2) findet der Unterricht in der Regel im Klassenverband statt. Das Jahr dient der Kompensation, d. h. dem Ausgleich der unterschiedlichen Vorkenntnisse. Das 2. Halbjahr dient außerdem der Orientierung, welche Leistungs- und Grundkurse für die nachfolgende Qualifikationsphase (Q1 bis Q4) gewählt werden. Die einzige Versetzung in der gymnasialen Oberstufe findet am Ende der Einführungsphase statt, wenn über die Zulassung zur Qualifikationsphase entschieden wird. In den letzten beiden Oberstufenjahren wird überwiegend im Kurssystem unterrichtet.

Kennenlernfahrt

Zu Beginn der 11. Klasse steht zunächst das Miteinander im Vordergrund, das Kennenlernen der neuen Mitschülerinnen und -schüler und die Bildung einer Klassengemeinschaft. Das ist deshalb so wichtig, weil wir wissen, wie entscheidend es für den Lern- und Entwicklungsprozess ist, dass man beim Lernen auch Freude empfindet. Eine gute Klassengemeinschaft ist dafür Voraussetzung. Daher fahren wir meist vor den Herbstferien einige Tage auf eine „Kennenlernfahrt“.

Unterricht und Förderunterricht

Inhaltlich werden in der 11. Klasse in der so genannten „Kompensationsphase“ die verschiedenen Wissens – und Leistungsstände aller Schülerinnen und Schüler angeglichen. In dieser Phase haben alle noch einmal die Gelegenheit das Wissen der Mittelstufe aufzufrischen und zu intensivieren. Das ist notwendig, weil unsere Schülerinnen und Schüler aus sehr unterschiedlichen Schulen kommen und unterschiedliche Lernvoraussetzungen mitbringen. Die THS bietet einen Neuanfang in den Fächern Biologie, Physik und Chemie. Somit ergeben sich für die Schülerinnen und Schüler neue Chancen, ihre Leistungs- und Lernbereitschaft unter Beweis zu stellen.

Zur Unterstützung bieten wir Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik an.

Wenn die THS-Schüler in der Mittelstufe in einer zweiten Fremdsprache (z.B. Französisch, Spanisch oder Latein) mindestens vier Jahre unterrichtet wurden, können sie ihr Grundwissen an der THS intensivieren oder die zweite Fremdsprache abwählen. Wer die Voraussetzung nicht erfüllt, also noch keine zweite Fremdsprache hatte oder weniger als vier Jahre in einer zweiten Fremdsprache unterrichtet wurde, beginnt in einer zweiten Fremdsprache neu: in Französisch oder Spanisch.

Die meisten THS-Lehrerinnen und Lehrer haben in dem Bereich Gesundheit oder in dem Bereich Wirtschaft gearbeitet und sind deshalb auch im praktischen Bereich sehr kompetent. Die THS verbindet daher Theorie und Praxis miteinander, um bessere Lernerfolge zu erzielen. Im Unterricht finden verschiedene Projekte oder Tagesveranstaltungen statt, wie beispielsweise:

  • Assessment Center
  • Berufs- und Studienorientierung
  • Besuch von Hochschulinformationstagen
  • Erstellung von Werbefilmen
  • Kennenlerntage
  • Meinungsumfragen im Bereich der Marktforschung
  • Museen- und Theaterbesuche
  • Projektwoche
  • Studienfahrten
  • Teilnahme an dem Planspiel „Börse“
  • Teilnahme an Vorträgen von Gastdozenten, z. B. der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt und der Technischen Universität Darmstadt
  • Werks- und Produktionsbesichtigungen

Schwerpunkt Wirtschaft

In dem Schwerpunktfach Wirtschaftslehre (WL), das aus BWL und VWL besteht, werden in der Jahrgangsstufe 11 die allgemeinen Grundlagen des wirtschaftlichen Handelns, Grundbegriffe der Volks- und Betriebswirtschaft sowie die Grundlagen des Zivilrechts erlernt.

Phasen Wirtschaftslehre LK Wirtschaftslehre eGK Rechnungswesen Datenverarbeitung
E1 Grundfragen und Notwendigkeit wirtschaftlichen Handelns Buchung wesentlicher industrieller Wertschöpfungsprozesse Datenverarbeitung in Wirtschaft und Wissenschaft anwenden
E2 Tabellenkalkulation
Q1 Produktion Kostenrechnung I Datenmanagement I
Q2 Investition und Finanzierung Jahresabschluss Datenmanagement II
Q3 Einkommen, Beschäftigung, Konjunktur Ergänzende betriebswirtschaftliche Handlungsfelder Auswertung des Jahresabschlusses Grundzüge der strukturierten Programmierung
Q4 Marketing Kostenrechnung II Erweiterte Programmiertechniken

In der Jahrgangsstufe 12 muss neben dem Schwerpunktfach „Wirtschaftslehre“ ein weiterer Leistungskurs aus den folgenden Fächern am Ende der 11. Klasse gewählt werden:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Englisch
  • Biologie

Für die Fächer, die als Grundkurse im Hinblick auf das Abitur gewählt werden dürfen oder müssen, gibt es verbindliche Regelungen.

„Abitur in Hessen – Ein guter Weg“ (Link zum Kultusministerium)

Die THS bietet zur Unterstützung auch in den Jahrgangsstufen 12 und 13 Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch an.

In der Jahrgangsstufe 12 findet in der Regel vor den Sommerferien eine Studienfahrt innerhalb Europas statt.

Schwerpunkt Gesundheit

Unabhängig davon, ob man später im gesundheitlichen Bereich arbeiten möchte, lernt man im Fach Gesundheitslehre etwas über sich selbst, über seinen eigenen Körper. Dies zeigt sich in interessanten Themen, wie beispielsweise Ernährung, Stress und Sport. Wichtig ist dabei, wie man sich gesund hält. Das zugehörige Nebenfach Gesundheitsökonomie betrachtet die gesellschaftlichen, volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekte des Gesundheitswesens, wobei besonders auf aktuelle Entwicklungen und internationale Unterschiede eingegangen wird.

Phasen Gesundheitslehre LK Gesundheitslehre eGK Gesundheitsökonomie Präventionsstrategien im Gesundheitsbereich
E Mensch und Gesundheit Grundlagen des deutschen Gesundheitswesens Präventionsstrategien im Gesundheitsbereich
Q1 Hormonelle und interne Regulation Neuronale Kommunikation und Zellstoffwechsel Ambulante und stationäre Versorgung im deutschen Gesundheitssystem
Q2 Herz-Kreislauf-System Arzneimittelversorgung im deutschen Gesundheitswesen und Gesundheitssysteme im Vergleich
Q3 Immunsystem Public Health und gesundheitsökonomische Evaluation
Q4 Lebensentwicklung Pflege, Palliative Care, Vertiefung ethischer Fragen im Gesundheitswesen und globale Gesundheit

In der Jahrgangsstufe 12 muss neben dem Schwerpunktfach „Gesundheitslehre“ ein weiterer Leistungskurs aus den folgenden Fächern am Ende der 11. Klasse gewählt werden:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Englisch
  • Biologie

Für die Fächer, die als Grundkurse im Hinblick auf das Abitur gewählt werden dürfen oder müssen, gibt es verbindliche Regelungen.

„Abitur in Hessen – Ein guter Weg“ (Link zum Kultusministerium)

Die THS bietet zur Unterstützung auch in den Jahrgangsstufen 12 und 13 Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch an.

In der Jahrgangsstufe 12 findet in der Regel vor den Sommerferien eine Studienfahrt innerhalb Europas statt.

Neuer Schwerpunkt Erziehungswissenschaft

Am Beruflichen Gymnasium können Sie innerhalb von drei Jahren die allgemeine Hochschulreife (Abitur) erwerben. Es ermöglicht den gleichzeitigen Erwerb von allgemeinen und beruflichen Kenntnissen mit dem Schwerpunkt Erziehungswissenschaft. Dieser neue Schwerpunkt wird in Kooperation mit der benachbarten Käthe-Kollwitz-Schule angeboten.

Insbesondere Schüler/innen mit einem Interesse im pädagogischen, sozialen, psychologischen und / oder medizinischen Bereich können von diesem Angebot profitieren. Wer jetzt schon weiß, dass er gerne in diesen Bereichen arbeiten möchte, schafft schon beim Einstieg in die Oberstufe günstige Voraussetzungen für sein späteres Studium oder seine nachfolgende Berufsausbildung.

Phasen Erziehungswissenschaft LK
Bildungsprozesse Psychologie Erziehungswissenschaft eGk
E1 Grundlagen von Erziehung und Bildung Lernen und Bildung Grundfragen der Psychologie und Allgemeine Psychologie
E2 Soziale Interaktion und Professionalität Bindung und Bildung Allgemeine Psychologie
Q1 Bildungs- und Erziehungsprozesse im historischen Wandel Entwicklungspsychologie
Q2 Sozialisation und Identität Persönlichkeits- und Differenzielle Psychologie Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden
Q3 Institutionen pädagogischen Handelns Sozialpsychologie
Q4 Pädagogische Themen in der Diskussion Angewandte Psychologie

In der Jahrgangsstufe 12 muss neben dem Schwerpunktfach „Erziehungswissenschaft“ ein weiterer Leistungskurs aus den folgenden Fächern am Ende der 11. Klasse gewählt werden:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Englisch
  • Biologie

Für die Fächer, die als Grundkurse im Hinblick auf das Abitur gewählt werden dürfen oder müssen, gibt es verbindliche Regelungen.

„Abitur in Hessen – Ein guter Weg“ (Link zum Kultusministerium)

Die THS bietet zur Unterstützung auch in den Jahrgangsstufen 12 und 13 Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch an.

In der Jahrgangsstufe 12 findet in der Regel vor den Sommerferien eine Studienfahrt innerhalb Europas statt.

In der Abiturprüfung müssen sich die Schülerinnen und Schüler in fünf Fächern prüfen lassen. Das erste und zweite Prüfungsfach sind die beiden Leistungskurse. Einer der Leistungskurse ist das jeweilige Schwerpunktfach Wirtschaftslehre oder Gesundheitslehre. In beiden Leistungskursen ist eine schriftliche Abiturprüfung zu erbringen.

Die drei anderen Prüfungsfächer wählt man aus seinen Grundkursen. Hierbei muss aber sichergestellt sein, dass mit den Prüfungen alle drei Aufgabenfelder abgedeckt werden:

  • Sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld
  • Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld und
  • Mathematisch-naturwissenschaftliches Aufgabenfeld

Diese Regelung gilt auch in allen anderen Gymnasien. Das dritte Prüfungsfach wird ebenfalls schriftlich absolviert. Im vierten Prüfungsfach wird man mündlich geprüft und das fünfte Prüfungsfach wird als Präsentation über ein mit dem entsprechenden Fachlehrer abgesprochenes Thema oder als eine mündliche Prüfung durchgeführt.

Leistungskurs (schriftlich)  

mindestens 2 Aufgabenfelder müssen abgedeckt sein

 

 

 

alle 3 Aufgabenfelder müssen abgedeckt sein!

Schwerpunktfach-Leistungskurs (schriftlich)
Grundkurs (schriftlich)
Grundkurs (mündlich)  

Darf kein schriftliches Prüfungsfach sein!

Grundkurs (mündlich, Präsentation + Kolloquium oder besondere Lernleistung)

Das Abitur hat bestanden, wer im Durchschnitt mindestens 05 Notenpunkte in jedem Prüfungsfach erreicht hat. Dann ist die Teilnahme an unserer alljährlichen „Abifeier“ gesichert und feiern angesagt.

Alle weiteren Details zum Abitur werden im Laufe der drei Jahre geklärt.
Wer die Schule schon nach der 12. Klasse verlässt und ein einjähriges Praktikum nachweist, erhält unter bestimmten Bedingungen das Zeugnis der Fachhochschulreife, das zum Studium an einer Hochschule berechtigt.

Oberstufen- und Abiturverordnung (Link zum Kultusministerium)

Originäres Abschlussziel der gymnasialen Oberstufe ist das Abitur, also das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife. Unter gewissen Bedingungen ist aber auch der Erwerb der Fachhochschulreife (schulischer Teil) möglich.

Hinweise zum Schuljahr 2020/2021 (Pandemie)

Auszug aus dem Schreiben „Durchführung von Betriebspraktika in den Bildungsgängen der beruflichen Schulen im Schuljahr 2020/2021“ vom Hessischen Kultusministerium (13. November 2020)

2.2 Erwerb der Fachhochschulreife in den zweijährigen höheren Berufsfachschulen, in den Fachschulen für Sozialwesen und in beruflichen Gymnasien
Zum Erwerb der Fachhochschulreife ist ein Praktikum nachzuweisen. Die jeweiligen Zeugnisse zum Erwerb der Fachhochschulreife werden erst nach dem Nachweis des erforderlichen Praktikums ausgestellt. Das Praktikum ist vollumfänglich durchzuführen.
Sollte eine Praktikantin oder ein Praktikant von pandemiebedingten Betriebs- oder Einrichtungsschließungen betroffen sein, d. h. ein bereits begonnenes Praktikum muss aus betrieblichen Gründen (oder aufgrund von Weisungen zuständiger Stellen, z. B. des Gesundheitsamtes) unterbrochen oder vorzeitig beendet werden, so gilt das Praktikum dann als erfolgreich abgeleistet, wenn mindestens 75% der Praktikumszeit nachgewiesen werden können.

Voraussetzungen zum Erwerb der Fachhochschulreife

(1) Grundsätzlich

Wer die Q-Phase mindestens bis zum Ende des zweiten Halbjahres besucht hat, erwirbt die Fachhochschulreife, wenn die in Absatz (2) geforderten schulischen Leistungen erfüllt sind und eine ausreichende berufliche Tätigkeit nach Absatz (4) nachgewiesen ist.

(2) Die schulischen Voraussetzungen

Die schulischen Voraussetzungen der Fachhochschulreife erfüllt, wer in zwei Halbjahren der Qualifikationsphase

  1. in elf Grundkursen mindestens 55 Punkte der einfachen Wertung erreicht hat, wobei mindestens sieben Kurse mit jeweils mindestens fünf Punkten in einfacher Wertung bewertet sind und
  2. in beiden Leistungskursen mit jeweils zwei Kursen mit jeweils zwei Kursen mindestens 40 Punkte der zweifachen Wertung erreicht hat, wobei mindestens zwei Kurse mit jeweils mindestens fünf Punkten in einfacher Wertung bewertet sind.

Unter den einzubringenden Kursen müssen sich …

  • zwei Halbjahreskurse in Deutsch
  • zwei Halbjahreskurse in einer Fremdsprache
  • zwei Halbjahreskurse in Mathematik
  • zwei Halbjahreskurse in einer Naturwissenschaft
  • zwei Halbjahreskurse in Geschichte oder Politik/Wirtschaft

Aus anderen Fächern können höchstens je zwei Kurse eingebracht werden.

Mit null Punkten bewertete Kurse sowie Leistungen der Einführungsphase werden nicht, themen- oder inhaltsgleiche Kurse nur einmal angerechnet.

Haben Schülerinnen und Schüler oder Studierende die Qualifikationsphase länger als zwei Schulhalbjahre besucht, müssen die Leistungs- und Grundkurse aus zwei unmittelbar aufeinander folgenden Halbjahren einbezogen werden. Die Auswahl der beiden Halbjahre erfolgt für jedes Fach gesondert. Wiederholt eine Schülerin oder ein Schüler oder eine Studierende oder ein Studierender ein Halbjahr oder mehrere Halbjahre, so werden jeweils die Ergebnisse des zweiten Durchgangs herangezogen.

(3) Gesamtpunktzahl und Errechnung der Durchschnittsnote

Die Gesamtpunktzahl von mindestens 95, höchstens 285 Punkten, die sich aus den anzurechnenden Leistungskursen und Grundkursen nach Absatz 2 ergibt, wird beim schulischen Teil der Fachhochschulreife in eine Durchschnittsnote umgerechnet.

 

(4) Der Nachweis einer beruflichen Tätigkeit

Der Nachweis einer ausreichenden beruflichen Tätigkeit kann erbracht werden durch:

  1. die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf,
  2. den Abschluss einer schulischen Berufsausbildung durch eine staatliche Prüfung,
  3. eine Laufbahnprüfung im öffentlichen Dienst,
  4. ein mindestens einjährigens gelenktes Praktikum, wobei einem Praktikum die mindestens einjährige kontinuierliche Teilnahme an einer Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf gleichgestellt ist, oder
  5. ein freiwillig abgeleistetes soziales oder ökologisches Jahr oder
  6. den abgeleisteten Wehrdienst, den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst sowie den Bundesfreiwilligendienst.

Nach Beendigung der beruflichen Tätigkeit erstellt der Betrieb eine Bescheinigung und ein Zeugnis, das neben der fachlichen Qualifikation auch die folgenden Gesichtspunkte umfasst:

  • Präsenz und Leistungsbereitschaft,
  • selbstständiges Arbeiten und kreatives Problemlösungsverhalten,
  • Kooperations- und Teamfähigkeit,
  • Verantwortungsbewusstsein und Verantwortungsbereitschaft.

Auf die Berufs- oder Praktikantentätigkeit sind der abgeleistete Wehr-, der entwicklungspolitische Freiwilligen- sowie der Bundesfreiwilligendienst anzurechnen, abgeleistete Dienste von unter einem Jahr Dauer entsprechend anteilig auf die Dauer der Berufs- und Praktikantentätigkeit.

Die ausreichende berufliche Tätigkeit kann in der gymnasialen Oberstufe und dem beruflichen Gymnasium erst nach Erwerb der Leistungen nach Absatz (2) begonnen werden.

(5) Vermerk im Abgangszeugnis – Anerkennung des schulischen Teils

Wer die Voraussetzungen des Absatz (2) erfüllt und die Schule verlässt, erhält im Abgangszeugnis bescheinigt, dass sie oder er den schulischen Teil der Fachhochschulreife erworben hat.

(6) Zeugnis der Fachhochschulreife

Bei Vorlage des Zeugnisses mit Vermerk über den Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife und bei Nachweis einer ausreichenden beruflichen Tätigkeit nach Absatz (4) erteilt die Schule, an der der schulische Teil der Fachhochschulreife erworben wurde, das Zeugnis der Fachhochschulreife.

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