Tasty Theo (Schulkiosk)

Nähere Informationen gibt es in unserem Schulsekretariat oder bei den Projektleitern (Eike Schymura, Michael Tauss, Horst Neckermann).

Das als Verein gegründete Schulkiosk der THS „Tasty Theo“ bietet Schülerinnen und Schülern, welche die FOS besuchen und die Fachhochschulreife anstreben möchten, die Möglichkeit, das in der FOS 11 obligatorische Fachpraktikum im Schulkiosk zu absolvieren und gleichzeitig als Klasse das Schuljahr zu durchlaufen.

 TastyTheo Webpage

10 Jahre TastyTheo – mehr lesen

"Tasty Theo" - die schülergeführte Unternehmung der THS - eine Erfolgsgeschichte

Gemüse, belegte Brötchen, Vollkornnudeln und Obst verkaufen, Latte Macchiato und Espresso servieren, Waren bestellen, Preise kalkulieren und Buchhaltung machen: Wie im richtigen Leben eines Kaufmanns geht es für die Klasse FOS 11 AK der THS bei der Arbeit im schuleigenen Verein » Theos Kiosk« zu. Die Schüler betreiben neben dem Kiosk eine Cafeteria sowie einen Ökoladen – und alles in eigener Regie.

Seit 1999 besteht das Schüler Kiosk-Projekt, im Jahr 2001 kamen zum Schulkiosk die Cafeteria und der Ökoladen hinzu. Der Verein wird wie ein richtiges Unternehmen geführt und hat bereits eine Vollzeitstelle und zwei Teilzeitjobs geschaffen. Erwirtschaftete Gewinne fließen wieder zurück und werden in die Ausstattung wie etwa neue Rechner, ein vernetztes hochmodernes Kassensystem oder Kühlhäuser investiert. Mit den Angestellten und unter Anleitung des Lehrerteams übernehmen die 16- bis 19- jährigen Schülerinnen und Schüler sämtliche Tätigkeiten in Produktion, Verkauf und Verwaltung. Für die Schülerinnen und Schüler, die ein einjähriges Berufspraktikum brauchen, wenn sie von der Realschule kommend das Fachabitur anstreben, ist das eine besondere Chance, praxisnahe Einblicke in die Berufswelt zu erhalten in enger Verzahnung mit dem schulischen Teil der Ausbildung (13 Stunden Unterricht pro Woche).

Um den Verkauf in Kiosk, Café und Ökoladen stärker anzukurbeln, werden von Schülern immer wieder ergänzende Marketingkonzept erarbeitet. Einig sind sich die „Marketingfachleute“, dass alle Geschäftssparten auffälliger und mit einem klaren Design gestaltet werden sollen.

Sorgenkind unter den Abteilungen ist der Ökoladen. »Wir müssen den Kunden die Scheu vor den Bioprodukten nehmen«, sagt eine Schülerin. Spaßig und sportlich soll deshalb die Warenpalette angepriesen werden. Viel zu steril komme derzeit das Kosmetiksortiment daher und auch der Büroartikelverkauf muss wirksam unterstützt werden. Auch hier müssen noch professionelle und zielgruppengerechte Verkaufs- und Marketingaktionen entwickelt werden. „Mit den neuen Aktionen werden unsere im nennenswerten 6-stelligen Bereich sich bewegenden Umsätze hoffentlich noch gesteigert werden“, kommentiert Horst Neckermann die Schüleraktivitäten und strahlt Zuversicht und Tatendrang aus. Lassen wir uns überraschen.